Archiv für den Monat: Dezember 2019

Herstellung einer eigenen Salbe gegen ein Haut-Ekzem

Do it yourself – DIY

Wie die meisten von euch wissen, beschäftige ich mich seit einiger Zeit mit den therapeutischen Ölen von doTERRA. Mittlerweile kann ich sowohl bei mir als auch bei einigen Personen in meinem Umfeld den ein oder anderen Erfolg mit meinen Mischungen verbuchen. Meine Mutter zum Beispiel hat ein circa 10 x 10 cm großes Ekzem in der Fußbeuge, welches sie mehrmals mit diversen konventionellen, zum Einen vom Arzt verschriebenen Mitteln und zum Anderen aus der Apotheke erworbenen Produkten, versucht hat zu bekämpfen. Bisher vergebens, eine dauerhafte Heilung trat noch nicht ein.

Mittlerweile behandelt sie seit vierzehn Tagen erfolgreich ihren Fuß mit einer von mir erstellten Mischung, die sie zweimal täglich, morgens und abends, auf ihr Ekzem aufträgt.

Da die Haut aber auch trocken ist, habe ich beschlossen ihr Fett zuzuführen und eine Salbe entwickelt, die sie jetzt jeden Tag auf das Ekzem auftragen kann.

Wenn wir unter trockener Haut bis hin zu Ekzemen leiden, führen wir Fett zu. Oft verwenden wir hierfür Salben. Die halbfesten, weichen und streichfähigen Zubereitungen sind Träger wichtiger Wirkstoffe. So spenden Salben nicht nur Fett, sondern können unter anderem bei der Wundheilung von Haut und Schleimhäuten eingesetzt werden.

Warum also die Salbe nicht selbst herstellen? Die Basis die hierfür benötigt wird kann man durchaus auch für andere DIY Produkte verwenden.

Ziel war es eine kleines Marmeladenglas (40 gr) mit der Salbe zu füllen. Für die Basis der Salbe verwendete ich folgende Produkte und Mengen:

Du gibst 3 Teelöffel natives Bio Kokosöl je 1 Teelöffel gelber Bienenwachs und Rapunzel Kakaobutter-Flocken in eine kleine Porzellan-Schale. Diese Schale stellt du in ein heißes Wasserbad. Zum Beispiel eine mit Wasser gefüllte Pfanne, in der Du das Wasser langsam erhitzt bis die Zutaten geschmolzen sind. Sobald dies geschehen ist, nimmst Du die Schale aus dem Wasser und fügst Deine Zutaten hinzu.

Da mir ein relativ großes Repertoire an Ölen zur Verfügung steht, habe ich auf verhältnismäßig viele Öle zurückgreifen können. Drei der wichtigsten Öle meiner Mischung würden schon reichen. Ich würde sie mal als Basisöle speziell für diese Salbe bezeichnen.

Hierfür wurden benötigt jeweils 5 Tropfen von doTERRA Teebaumöl (Melaleuca), doTERRA Lavendel und doTERRA Weihrauch (Frankincense)

Die restlichen Öle wirken auch auf die Haut ein, unterstützen gleichfalls den Heilungs-prozess und dienen lediglich zur Unterstützung der Basisöle.

Besonders erwähnen möchte ich hier das Murmeltieröl. Seine besondere Wirkung erhält das Murmeltier Öl durch eine Besonderheit. Denn es beinhaltet natürliche und mit dem Cortison verwandte Substanzen, die  Corticosteroide. Das Murmeltier hat diese Fähigkeit, diesen Stoff zu produzieren, über die Jahrtausende als Schutzmechanismus für den alljährlichen Winterschlaf angeeignet. Diese Fähigkeit ist in der Natur einzigartig und kommt somit bei keinem anderen Tier vor. Diese Cortison-ähnlichen Inhaltsstoffe des Murmeltier Öls, die nun in kleiner, aber für die Wirkung ausreichender Menge vorkommen, hat es seine spezielle Kraft zu verdanken. (10 Tropfen) Eine ähnliche Wirkung hat übrigens das Copaiba Öl von doterra.

Des Weiteren beinhaltet meine Salbe folgende Inhaltsstoffe, je 10 Tropfen Johanneskrautöl und jeweils 5 Tropfen doTERRA Wacholder Beere (Juniper Berry) eine doTERRA eigene Mischung Salubelle (Zusammensetzung: Weihrauch, Helichrysum, Lavendel, Myrrh, Sandalwood) sowie doTERRA Thymian (Thyme).

Nachdem Du die Zutaten hinzu gegeben hast, rührst Du alles noch einmal mit einem Teelöffel um und füllst das Ganze in ein kleines Marmeladenglas oder in einen Salbentiegel-Glas ab.

In einigen Wochen werde ich ein Update über die Wirkungsweise meiner Anwendung geben. Dazu zählen auch Vorher und Nachher Fotos.

Wer Infos zu den einzelnen Ölen haben möchte kann mir gerne eine Email an doterrainfo.klaushexel@gmail.com senden.

 

Share Button